Episode No.7

Warum nachhaltige Marken sexy sein müssen

Vor drei Jahren setzten sich Mattias Weser sowie die Zwillingsbrüder Jim und John Tichatschek das Ziel, ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Jim Tichatschek vertrieb bereits die fair produzierten Rucksäcke von „Ethnotek“ in Deutschland. Der Fokus beim Markenaufbau sollte noch stärker auf Nachhaltigkeit liegen. „Wir wollten etwas bewegen“, so Weser, „und zugleich ein Produkt erschaffen, mit dem wir den Mainstream begeistern können.“

Deshalb fiel die Entscheidung auf Handtücher: Sie werden täglich weltweit genutzt, unterliegen keinen starken Modeschwankungen und sind geeignet für den Onlinevertrieb.

Markenaufbau mit einer Mission starten

2018 startete das Gründertrio sein Business mit einer Kickstarter-Kampagne, die ersten Handtücher wurden im folgenden Frühjahr ausgeliefert. Das Nachhaltigkeitsziel der Gründer ist ambitioniert und klar formuliert. Kushel möchte sich als „erste klima- und ressourcenpositive Textilmarke der Welt“ etablieren und so einen neuen Standard in der Textilindustrie setzten.

Großer Wert wird dabei auf den Markenaufbau gelegt. Die Überzeugung von Kushel ist es, im Kern ihrer Marke etwas Gutes zu tun – „Mach kein Storytelling, sondern sei die Story“. 

Nachhaltigkeit im Fokus

Das Kernprodukt von Kushel ist ein hochwertiges Handtuch, bei dessen Herstellung – wie auch bei allen anderen Produkten von Kushel – mehr Ressourcen an die Umwelt zurückgegeben werden, als bei der Produktion benötigt werden. Neben einer umweltschonenden Herstellung durch Verwendung von nachhaltigen Materialien wird die Produktion zusätzlich mit einem Windparkprojekt und der Finanzierung von Regengewinnungs-, Filtrations- und Grundwasserprojekten kompensiert. Mit 2 gepflanzten Bäumen pro Handtuch werden außerdem neue Ressourcen erschaffen. Mit Stand heute wurden bereits knapp 200.000 Bäume gepflanzt. All das stärkt die eigene Marke, welche den größten Werttreiber eines Unternehmens darstellt.

Im Gespräch gehen Annette und Christoph neben verschiedenen Aspekten rund um innovative nachhaltige Produkte auch auf den Wert einer Marke ein und warum diese der größte Werttreiber eines Unternehmens ist. Mattias betont, dass es gerade für nachhaltige Marken wichtig ist, sexy zu sein. Denn Nachhaltigkeit allein ist zu angreifbar und kann leicht von den großen Playern kopiert werden. Loyalität einer Marke gegenüber lässt sich dagegen nicht so leicht ersetzen. 

Unser Gast:

Talking Purpose Podcast | Markenaufbau | Mattias Weser

Mattias Weser, Gründer & Brand Manger, Kushel

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Episode No.7

Warum nachhaltige Marken sexy sein müssen

Mattias Weser,

Gründer & Brand Manager, Kushel

Talking Purpose Podcast | Markenaufbau | Mattias Weser

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Vor drei Jahren setzten sich Mattias Weser sowie die Zwillingsbrüder Jim und John Tichatschek das Ziel, ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Jim Tichatschek vertrieb bereits die fair produzierten Rucksäcke von „Ethnotek“ in Deutschland. Der Fokus beim Markenaufbau sollte noch stärker auf Nachhaltigkeit liegen. „Wir wollten etwas bewegen“, so Weser, „und zugleich ein Produkt erschaffen, mit dem wir den Mainstream begeistern können.“

Deshalb fiel die Entscheidung auf Handtücher: Sie werden täglich weltweit genutzt, unterliegen keinen starken Modeschwankungen und sind geeignet für den Onlinevertrieb.

Markenaufbau mit einer Mission starten

2018 startete das Gründertrio sein Business mit einer Kickstarter-Kampagne, die ersten Handtücher wurden im folgenden Frühjahr ausgeliefert. Das Nachhaltigkeitsziel der Gründer ist ambitioniert und klar formuliert. Kushel möchte sich als „erste klima- und ressourcenpositive Textilmarke der Welt“ etablieren und so einen neuen Standard in der Textilindustrie setzten.

Großer Wert wird dabei auf den Markenaufbau gelegt. Die Überzeugung von Kushel ist es, im Kern ihrer Marke etwas Gutes zu tun – „Mach kein Storytelling, sondern sei die Story“. 

Nachhaltigkeit im Fokus

Das Kernprodukt von Kushel ist ein hochwertiges Handtuch, bei dessen Herstellung – wie auch bei allen anderen Produkten von Kushel – mehr Ressourcen an die Umwelt zurückgegeben werden, als bei der Produktion benötigt werden. Neben einer umweltschonenden Herstellung durch Verwendung von nachhaltigen Materialien wird die Produktion zusätzlich mit einem Windparkprojekt und der Finanzierung von Regengewinnungs-, Filtrations- und Grundwasserprojekten kompensiert. Mit 2 gepflanzten Bäumen pro Handtuch werden außerdem neue Ressourcen erschaffen. Mit Stand heute wurden bereits knapp 200.000 Bäume gepflanzt. All das stärkt die eigene Marke, welche den größten Werttreiber eines Unternehmens darstellt.

Im Gespräch gehen Annette und Christoph neben verschiedenen Aspekten rund um innovative nachhaltige Produkte auch auf den Wert einer Marke ein und warum diese der größte Werttreiber eines Unternehmens ist. Mattias betont, dass es gerade für nachhaltige Marken wichtig ist, sexy zu sein. Denn Nachhaltigkeit allein ist zu angreifbar und kann leicht von den großen Playern kopiert werden. Loyalität einer Marke gegenüber lässt sich dagegen nicht so leicht ersetzen. 

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